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Impuls 25.3.2020 – Verkündigung des Herrn

Am 25.3. - 9 Monate vor Weihnachten - feiert die Kirche das Fest „Verkündigung des Herrn“. Viele Maler haben sich im Lauf der Kirchengeschichte von der Erzählung im Lukasevangelium über die Begegnung Marias mit dem Engel anregen lassen. Vielleicht haben Sie ja ein solches Bild im Gedächtnis. Entscheidend ist das „JA“ Marias, mit dem das erlösende Handeln Gottes wirksam werden kann – die Menschwerdung Jesu.

Im Mittelalter entstand aus der Verkündigungserzählung das Angelus-Gebet, der „Engel des Herrn“, der am Morgen, am Mittag und am Abend beim Glockenläuten gebetet werden kann. Wer den Gebetstext nachlesen möchte: Gotteslob 3, 6.  Den Abschluss bildet folgendes Gebet: Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Amen.

Auch in der Tageslesung kündigt der Prophet Jesaja die Geburt des Retters an: „Seht, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären. Sein Name ist: Immanuel – Gott mit uns.“ (Jes 7,14) Gott ist mit uns – darauf dürfen wir vertrauen und an diese Zusage sollten wir uns auch immer wieder erinnern, gerade in dieser schwierigen Zeit.

Diesen Hoffnungsgedanken bringt ein modernes Marienlied von Eugen Eckert sehr schön zum Ausdruck. Der Kehrvers lautet: Mit dir Maria singen wir von Gottes Heil in dieser Zeit. Uns trägt die Hoffnung, die du trugst – es kommt der Tag, der uns befreit.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass auch Sie von dieser Hoffnung getragen werden und der Immanuel Sie durch die kommende Zeit begleitet.

Ulrike Lebert, Gemeindereferentin

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